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Wenn Sie nicht zum Fachpersonal zählen, aber trotzdem eine Frage an uns haben, kontaktieren Sie uns hier: KontaktIn-vitro-Untersuchung zeigt:
Der Wirkstoff von Ichtholan® Zugsalbe tötet Bakterien in vitro ab und stört dabei die Zellmembranfunktion1
Zur Bekämpfung von Bakterien werden sowohl bakteriostatische als auch bakterizide Wirkstoffe eingesetzt. Während bakteriostatische Wirkstoffe nur die Vermehrung der Bakterien hemmen, töten bakterizide Substanzen die Bakterienzellen nachhaltig ab. Ein wichtiger Angriffspunkt bei der bakteriziden Wirkung ist die bakterielle Zellmembran2. Eine gravierende Störung der Membranfunktion führt zu der Depolarisation der Membran und hemmt damit lebenswichtige Prozesse in der Bakterienzelle – ein erheblicher Eingriff in die Integrität der Zelle3.
Zum besseren Verständnis des bakteriziden Wirkmechanismus von Ichthyol®, dem Wirkstoff der Ichtholan® Zugsalbe, wurde eine in-vitro-Untersuchung durchgeführt. Dabei wurde ein zellmembranassoziiertes Protein, das sich bei normalem Membranpotential an Zellpolen und Zellteilungsstellen der Bakterienzelle befindet (siehe Abb. 1 links), mit einem grünen Fluoreszenzfarbstoff markiert. Die Lokalisation des Proteins nach Behandlung mit Ichthyol® wurde anschließend untersucht.
Ergebnis
Der Wirkstoff Ichthyol® führt in vitro zu einer Delokalisierung des zellmembranassoziierten Proteins, sodass es sich über die ganze Bakterienzelle verteilt (siehe Abb. 1 rechts)1.



Abb. 1: Der Wirkstoff Ichthyol® induziert in vitro nach 5-minütiger Behandlung die Delokalisierung des zellmembranassoziierten Proteins in B. subtilis Kulturen. In Anlehnung an: (1)
Fazit
Der Wirkstoff von Ichtholan® Zugsalbe führt in vitro zu einer Störung der Membranfunktion, erkennbar an der Depolarisation der Zellmembran1.
Diese Störung der Membranfunktion hemmt essenzielle Prozesse in der Zelle und kann somit ein Erklärungsansatz für die in vitro nachgewiesene bakterizide Wirkung sein.
¹ Ade C. et al., Poster (P-2-106), DGI/DZIF Joint Meeting, München, Feb. 2025 (Kongressabstract, nicht peer-reviewed; Versuch an B. subtilis als Modellorganismus für Membranfunktionsstudien; Übertragbarkeit auf S. aureus nicht direkt untersucht; Nachweis der Membrandepolarisation indirekt über GFP-MinD-Delokalisierung ohne direkte Membranpotentialmessungen; keine Übertragung der Labor-Ergebnisse auf die Humananwendung möglich).
In-vitro-Daten zur bakteriziden Wirkung
des Wirkstoffs Ichthyol®:
Ichthyol® zeigt in vitro bakterizide Wirkung, auch gegen MRSA1
Die Behandlung von Abszessen und eitrigen Hautentzündungen erfordert häufig den Einsatz antibakterieller Wirkstoffe.4,5 Diese Wirkstoffe hemmen das Bakterienwachstum (bakteriostatisch) oder töten die Bakterien ab (bakterizid).2
Eine nachhaltige Abtötung der Bakterien durch eine bakterizide Wirkung kann die Entzündung eindämmen und die Heilung beschleunigen.
Zum besseren Verständnis der antibakteriellen Wirksamkeit von Ichthyol®, dem Wirkstoff der Ichtholan® Zugsalbe, wurde eine in-vitro-Untersuchung gegen eine Palette von Staphylococcus aureus-Stämmen, unter anderem dem antibiotikaresistenten Stamm MRSA, durchgeführt.
Die bakterizide Wirksamkeit wurde anhand der minimalen bakteriziden Konzentration (MBK) bestimmt. Die MBK entspricht der niedrigsten Wirkstoffkonzentration, die zum Abtöten der Bakterien führt.
Ergebnis:

Fazit:
Der in Ichtholan® Zugsalbe enthaltene Wirkstoff Ichthyol® wirkt in vitro bakterizid gegen ein breites Spektrum von Staphylococcus aureus-Stämmen – unter anderem MRSA.
Der Wirkstoff der Ichtholan® Zugsalbe hemmt in vitro nicht nur das Wachstum der Bakterien, sondern tötet diese auch ab.
Ichtholan® die einzige Zugsalbe mit in vitro nachgewiesener Auflockerung der Hautstruktur6
Die Wirkung der schwarzen Ichtholan® Zugsalbe wird in vitro unter anderem durch eine Auflockerung der Hautschichten vermittelt. Diese jahrzehntelange Annahme konnte jetzt an einem humanen 3D-Hautmodell in vitro wissenschaftlich bestätigt und dargestellt werden.
Das Vollhaut-Modell besteht aus einer voll ausdifferenzierten Epidermis (Stratum corneum, Stratum granulosum, Stratum spinosum, Stratum basale) und einer Dermis mit eingebetteten Fibroblasten.
Anhand eines Fluoreszenzfarbstoffes konnte visualisiert werden, wie tief der Wirkstoff Ichthyol® (Ammoniumbituminosulfonat) in vitro in die Hautschichten des 3D-Modelles eindringt.
Methode: Ichtholan® 10 %, 20 % und 50 % wurden auf 3D-Hautmodelle aufgetragen. Die wirkstofffreie Salbengrundlage diente als Kontrolle. Nach 24 Stunden Einwirkzeit wurden die Präparate abgewaschen und der Fluoreszenzfarbstoff aufgetragen. Der wasserlösliche Farbstoff kann nur in die Hautschichten eindringen, wenn die Hautbarriere zuvor aufgelockert wurde.




Abb.1: Mikroskopische, qualitative Darstellung der veränderten Hautpermeabilität unter Verwendung des Farbstoffs Lucifer Yellow. In Anlehnung an: (6)
Ergebnisse
Der Wirkstoff Ichthyol® dringt in vitro in die Haut ein. Ichtholan® Zugsalbe lockert die Hautstrukturen in vitro innerhalb von 24 Stunden auf, erkennbar an dem Eindringen des Farbstoffs. Die Eindringtiefe nimmt mit der Wirkstoffkonzentration von Ichtholan® Zugsalbe zu.
Es ist deutlich erkennbar, dass der Farbstoff in die Hautschichten der für 24 Stunden mit Ichtholan® Zugsalbe behandelten Modelle eindringt (Bild b bis d). Im Gegensatz dazu verbleibt der Farbstoff bei der Kontrolle (Salbengrundlage) auf der Hautoberfläche (Bild a).
Lockerung der Haut in vitro durch Interaktion von Ichthyol® mit Strukturproteinen
Durch immunhistochemische Färbungen konnte im 3D-Hautmodell zudem gezeigt werden, dass die Behandlung mit Ichtholan® Zugsalbe zu einer konzentrationsabhängigen Reduktion der Strukturproteine Filaggrin, Laminin und Involucrin führt.

Fazit für die Behandlung von Hautentzündungen mit Ichtholan® Zugsalbe:
- Die Wirksamkeit von Ichtholan® Zugsalbe bei tiefen und oberflächlichen Hautentzündungen ist klinisch belegt7.
- Die im Hautmodell in vitro nachgewiesene Auflockerung der Hautstruktur bietet einen Erklärungsansatz für den belegten schnelleren Austritt von Eiter aus Entzündungsherden (Zugwirkung).
- Der Wirkstoff Ichthyol® kann in vitro in die Hautschichten eindringen und seine Wirkung entfalten.
Vorteile der schwarzen Zugsalbe Ichtholan®
- Zugwirkung
- Entzündungshemmend
- Ichthyol® bekämpft in vitro Bakterien inkl. MRSA1
- Schmerzlindernd (Ichtholan® Zugsalbe 50 %)
- Wirkstoff natürlichen Ursprungs
Je höher die Wirkstoffkonzentration, desto tiefer in der Haut können die Ichtholan® Zugsalbe helfen:
- Bei der Behandlung tiefer Hautentzündungen (Abszesse, Furunkel, Karbunkel) sollte die höchste Wirkstoffkonzentration – Ichtholan® Zugsalbe 50% – zum Einsatz kommen.
- Ichtholan® Zugsalbe 20% wird verwendet bei Nagelbettentzündungen, Schweißdrüsenentzündungen, Entzündungen durch Splitter und Dornen, Haarbalgentzündungen und Rasierpickeln.
- Ichtholan® Zugsalbe 10% ist das Mittel der Wahl bei oberflächlichen Entzündungen, wie z. B. Rasierpickeln im Intimbereich und Gesicht.
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