Ein Produkt der Ichthyol-Gesellschaft

Hautentzündung?

Ichtholan® zieht Entzündungen schnell aus der Haut.

Hautentzündung?

Ichtholan® zieht Entzündungen schnell aus der Haut.

Ichtholan® die einzige Zugsalbe mit nachgewiesener Tiefenwirkung

Prinzip einer Zugwirkung erstmals wissenschaftlich belegt1

Die Wirkung der schwarzen Ichtholan® Zugsalbe wird unter anderem durch eine Auflockerung der Hautschichten vermittelt. Diese jahrzehntelange Annahme konnte jetzt an einem humanen 3D-Hautmodell wissenschaftlich bestätigt und dargestellt werden.

Das Vollhaut-Modell besteht aus einer voll ausdifferenzierten Epidermis (Stratum corneum, Stratum granulosum, Stratum spinosum, Stratum basale) und einer Dermis mit eingebetteten Fibroblasten.

Anhand eines Fluoreszenzfarbstoffes konnte visualisiert werden, wie tief der Wirkstoff Ichthyol® (Ammoniumbituminosulfonat) in die Hautschichten des 3D-Modelles eindringt.

Methode: Ichtholan® 10 %, 20 % und 50 % wurden auf 3D-Hautmodelle aufgetragen. Die wirkstofffreie Salbengrundlage diente als Kontrolle. Nach 24 Stunden Einwirkzeit wurden die Präparate abgewaschen und der Fluoreszenzfarbstoff aufgetragen. Der wasserlösliche Farbstoff kann nur in die Hautschichten eindringen, wenn die Hautbarriere zuvor aufgelockert wurde.

Salbengrundlage
Veränderte Hautpermeabilität bei Salbengrundlage
Ichtholan® 10 %
Veränderte Hautpermeabilität bei Ichtholan 10%
Ichtholan® 20%
Veränderte Hautpermeabilität bei Ichtholan 20%
Ichtholan® 50%
Veränderte Hautpermeabilität bei Ichtholan 50%

Abb.1: Mikroskopische, qualitative Darstellung der veränderten Hautpermeabilität unter Verwendung des Farbstoffs Lucifer Yellow. In Anlehnung an: (1)

Ergebnisse

Ichtholan® lockert die Hautstrukturen auf, erkennbar an dem Eindringen des Farbstoffs. Die Eindringtiefe nimmt mit der Wirkstoff-Konzentration von Ichtholan® zu.

Es ist deutlich erkennbar, dass der Farbstoff in die Hautschichten der für 24 Stunden mit Ichtholan® behandelten Modelle eindringt (Bild b bis d). Im Gegensatz dazu verbleibt der Farbstoff bei der Kontrolle (Salbengrundlage) auf der Hautoberfläche (Bild a).

Lockerung der Haut durch Interaktion von Ichthyol® mit Strukturproteinen

Durch immunhistochemische Färbungen konnte im 3D-Hautmodell zudem gezeigt werden, dass die Behandlung mit Ichtholan® zu einer konzentrationsabhängigen Reduktion der Strukturproteine Filaggrin, Laminin und Involucrin führt.

Fazit für die Behandlung von Hautentzündungen mit Ichtholan®:

Durch die Behandlung mit Ichtholan® wird die Hautstruktur bereits 24 h nach dem Auftragen deutlich aufgelockert.

Warum ist das wichtig?

  • Eiter, der sich in der Haut angesammelt hat, kann durch die aufgelockerte Hautstruktur leichter abfließen (Zugwirkung).
  • Der Wirkstoff Ichthyol® kann in die Hautschichten eindringen und dort seine Wirkung entfalten.

Ichthyol® bekämpft Bakterien3 und lindert die Entzündung2. In hoher Konzentration (Ichtholan® 50 %) wirkt Ichthyol® schmerzlindernd. Ichthyol® bekämpft auch antibiotikaresistente Keime (MRSA)3. Da MRSA-Infektionen eine häufige Ursache für Haut-Abszesse sind4, ist dies ein wichtiger Vorteil der Behandlung von Hautentzündungen mit Ichtholan®.

Je höher die Wirkstoffkonzentration, desto tiefer in der Haut wirkt Ichtholan®

  • Bei der Behandlung tiefer Hautentzündungen (Abszesse, Furunkel, Karbunkel) sollte die höchste Wirkstoffkonzentration – Ichtholan® 50 % – zum Einsatz kommen.
  • Ichtholan® 20 % wird verwendet bei Nagelbett-Entzündungen, Schweißdrüsenentzündungen, Entzündungen durch Splitter, Haarbalgenzündungen und Rasierpickeln.
  • Ichtholan® 10 % ist das Mittel der Wahl bei oberflächlichen Entzündungen, wie z. B. Rasierpickeln im Intimbereich und Gesicht.

Neue Untersuchungsergebnisse
belegen:

Der in Ichtholan® enthaltene Wirkstoff Ichthyol® bekämpft MRSA3

Abszesse werden sehr häufig durch Staphylococcus aureus hervorgerufen.5 Unter diesen sogenannten Eitererregern, sind auch vermehrt Antibiotika-resistente Stämme (MRSA).4

Eine antibakterielle Wirkung, die neben MSSA (Antibiotika-sensible Staphylokokken) auch MRSA erfasst, bietet somit einen Vorteil bei der Behandlung von Hautentzündungen.

Vor diesem Hintergrund wurde die Wirksamkeit von Ichthyol®, dem Wirkstoff von Ichtholan®, gegen Antibiotika-sensible Staphylokokken (MSSA) und Antibiotika-resistente Staphylokokken (MRSA) in-vitro untersucht.

Ein wichtiger Parameter zur Einschätzung der antibakteriellen Wirksamkeit einer Substanz ist die minimale Hemmkonzentration (MHK). Die MHK entspricht der niedrigsten Wirkstoffkonzentration, die noch zu einer Hemmung des Bakterienwachstums führt

Ergebnisse:

Fazit:

Der Wirkstoff Ichthyol® bekämpft effektiv sowohl Antibiotika-sensible als auch -resistente Staphylokokken.

Die Ichtholan® Zugsalben enthalten den Wirkstoff Ichthyol® in einer Konzentration, welche die minimale Hemmkonzentration um ein Vielfaches übertrifft (Faktor 14 bis 71).

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Kontakt

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Sportallee 85
22335 Hamburg
Tel.: +49-40-507 14-0
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Bei medizinischen Anfragen erreichen Sie uns auch unter:
medwiss@ichthyol.de

Pflichttext

Ichtholan® 10 % / 20 % / 50 %

Wirkstoff: Ammoniumbituminosulfonat. Zusammensetzung: 100 g Salbe enthalten: Ammoniumbituminosulfonat. (Ichthyol®) 10 g / 20 g / 50 g. Sonstige Bestandteile: Ichtholan® 10 % / 20 % / 50 %: Gelbes Vaselin, Wollwachs, gereinigtes Wasser; Ichtholan® 50 % außerdem: Mikrokristalline Kohlenwasserstoffe (C40-C60).

Anwendungsgebiete: Ichtholan® 10 %: Oberflächliche entzündliche Erkrankung der Haut; Ichtholan® 20 %: Zur Reifung von Furunkeln und oberflächlich abszedierenden Prozessen; Ichtholan® 50 %: Zur Reifung von Furunkeln und abszedierenden Prozessen, zur unterstützenden Behandlung bei Gonarthrose sowie bei Prellung, Verstauchung.

Gegenanzeigen: Ichtholan® 10 % / 20 % / 50 %: Überempfindlichkeit gegen sulfonierte Schieferöle, wie z. B. Ammonium- und/oder Natriumbituminosulfonat und/oder einen der sonstigen Bestandteile; Ichtholan® 10 % außerdem: spezifische entzündliche Hautkrankheiten; Ichtholan® 10 % und 20 %: Schwangerschaft und Stillzeit. Kontakt mit den Augen vermeiden.

Nebenwirkungen: Selten (< 0,1 %) Unverträglichkeitsreaktionen der Haut (heftiges Jucken, Brennen, stärkere Rötung); Ichtholan® 50 %: in seltenen Fällen (< 0,1 %) Blasenbildung, Kontaktallergie.

Warnhinweis: Enthält Wollwachs und Butylhydroxytoluol.

Ichthyol-Gesellschaft Cordes, Hermanni & Co. (GmbH & Co.) KG, Sportallee 85, 22335 Hamburg